Referenzmessung
Dokumentierter Ausgangszustand als Basis für jeden späteren Wirksamkeitsnachweis.
Wir setzen an den Stellen an, die wirklich wirken: Engpässe, Rüst- und Wartezeiten, Fahrweisen, Ressourceneinsatz und Planungsqualität – gemessen an Prozesskennzahlen.
Leistungsbeschreibung
Prozessoptimierung heißt bei uns: aus dem bestehenden Anlagenpark mehr herausholen, bevor investiert wird. Wir arbeiten entlang der Kennzahlen, die für Ihren Standort zählen – Durchsatz, Ausschuss- und Nacharbeitsquote, spezifischer Energie- und Medienverbrauch, Rüstzeiten, Verfügbarkeit und Termintreue. Grundlage sind reale Prozessdaten und eine dokumentierte Referenzmessung, gegen die jede Maßnahme später verifiziert wird.
Technisch bewegen wir uns zwischen Verfahrenstechnik und Regelungstechnik: Fahrweisen und Sollwertprofile, Regelparameter und Regelgüte, Rezeptur- und Chargenführung, Taktabstimmung mehrstufiger Linien, Puffer- und Reihenfolgeplanung, Wärme- und Medienrückgewinnung sowie Reinigungs- und Umstellzyklen.
Maßnahmen werden in kleinen, rückholbaren Schritten eingeführt: definierte Testfenster, festgelegte Abbruchkriterien, Dokumentation der Parameteränderung und anschließende Wirksamkeitsmessung. So bleibt Produktqualität und Anlagensicherheit jederzeit abgesichert.

Ansatzpunkte
Die größten Hebel liegen selten in neuer Hardware, sondern in der Art, wie eine Anlage gefahren und geregelt wird. Wir machen diese Hebel sichtbar und rechnen sie durch.

Energie & Ressourcen
Energie- und Medienkosten sind in der Prozesstechnik selten gleichmäßig verteilt. Über Bilanzen je Prozessstufe lassen sich Lastspitzen, Leerlaufverluste und ineffiziente Betriebspunkte gezielt adressieren.
Vorher / Nachher
Optimierung bedeutet zuerst Reduktion: Schritte zusammenführen, Wartezeiten eliminieren, Entscheidungen an den Punkt verlagern, an dem die Daten vorliegen.
Redundante Schritte, Wartezeiten, blinde Flecken
Verdichteter Prozessfluss mit KI-Entscheidungspunkt
Leistungsumfang
Dokumentierter Ausgangszustand als Basis für jeden späteren Wirksamkeitsnachweis.
Bewertete Maßnahmen mit erwarteter Wirkung, Aufwand, Risiko und Umsetzungsreihenfolge.
Sollwertprofile, Regelparameter und Fahrweisen je Produkt und Betriebspunkt.
Definierte Testfenster, Verantwortlichkeiten und Rückfallebene für jede Änderung.
Vorher-Nachher-Vergleich der Kennzahlen inklusive statistischer Bewertung der Streuung.
Beschreibung der Änderungen für Schichtbetrieb, Instandhaltung und Qualitätssicherung.
Anwendungsfälle
Chemie / Verfahrenstechnik
Rezepturbezogene Sollwertprofile, Regelkreisoptimierung und Anfahrstrategie je Produkt statt einheitlicher Fahrweise.
Engere Qualitätsstreuung, weniger Nacharbeit
Kunststoffverarbeitung
Temperaturprofile, Zykluszeiten und Nebenaggregate im Verbund betrachtet, Leerlaufverluste eliminiert.
Niedrigerer Energieeinsatz bei gleichem Ausstoß
Papier & Verpackung
Taktabstimmung, Pufferstrategie und Reihenfolgeplanung auf Basis realer Zeitstempeldaten neu ausgelegt.
Höherer Durchsatz ohne Investition in Hardware
Themen
Häufige Fragen
Einsatzgebiet
Optimierungsprojekte begleiten wir als externer Dienstleister für Prozesstechnik an Produktionsstandorten in Deutschland, Österreich und der Schweiz – vor Ort während Messung und Umsetzung, remote bei Auswertung, Modellrechnung und Reporting.
Weiterführend
Die Leistungsbausteine sind einzeln buchbar und greifen ineinander – von der Prozessaufnahme bis zur laufenden Überwachung.
Nächster Schritt
Wir quantifizieren das Optimierungspotenzial in Ihrem Prozess und priorisieren die Maßnahmen nach Wirkung und Umsetzbarkeit.