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Wo industrielle KI im Prozess konkret wirkt.

Typische Ausgangslagen aus Produktion, Anlagenbau und Prozessindustrie – jeweils mit Datenbasis, Analyseansatz, Maßnahme und der Kennzahl, an der die Wirkung gemessen wird.

Struktur

Ausgangssituation, Daten, Analyse, Maßnahme, Zielgröße

Jeder Anwendungsfall folgt derselben Logik. Konkrete Ergebniszahlen weisen wir erst aus, wenn sie in Ihrem Prozess gemessen und belegt sind.

Prozessindustrie

Streuende Chargenqualität ohne erkennbare Ursache

Ausgangssituation
Mehrstufiger Batch-Prozess mit wechselnden Rohstoffqualitäten.
Problem
Qualitätswerte schwanken zwischen Chargen und Schichten.
Daten
Chargenhistorie, Temperatur- und Druckprofile, Laborwerte, Rohstoffdaten.
Analyse
Korrelations- und Ursachenanalyse über Chargen, Bewertung der Messkette auf Drift und Auflösung.
Maßnahme
Anpassung kritischer Prozessparameter, Nachschärfung der Fahrweise, Anomalieerkennung im laufenden Betrieb.

Zielgröße: Chargenkonstanz und Ausschussquote

Lebensmittelindustrie

Hoher Medien- und Energieverbrauch bei Reinigungszyklen

Ausgangssituation
CIP-Reinigung über mehrere Linien mit festen Zeitvorgaben.
Problem
Reinigungszyklen laufen unabhängig vom tatsächlichen Verschmutzungsgrad.
Daten
Verbrauchszähler, Leitwert- und Temperaturverläufe, Rezeptur- und Belegungsdaten.
Analyse
Bilanzierung je Zyklus, Vergleich der Fahrweisen zwischen Linien und Schichten.
Maßnahme
Zustandsabhängige Steuerung der Reinigungsschritte statt fester Zeitfenster.

Zielgröße: Wasser-, Reinigungsmittel- und Energieeinsatz je Zyklus

Maschinenbau

Unerwartete Stillstände an kritischen Aggregaten

Ausgangssituation
Zentrale Antriebe und Pumpen ohne systematische Zustandsbewertung.
Problem
Ausfälle treten ohne Vorwarnung auf und stoppen die Linie.
Daten
Vorhandene Sensordaten wie Strom, Vibration, Temperatur und Betriebsstunden.
Analyse
Anomalieerkennung auf Zeitreihen, Ableitung von Frühwarnindikatoren.
Maßnahme
Frühwarnung im Leitstand mit Wartungsempfehlung und Priorisierung.

Zielgröße: ungeplante Stillstände und Anlagenverfügbarkeit

Kunststofftechnik

Zykluszeit und Ausschuss bei wechselnden Artikeln

Ausgangssituation
Spritzguss- oder Extrusionsprozess mit häufigen Artikelwechseln.
Problem
Einfahrvorgänge kosten Zeit und erzeugen Ausschuss.
Daten
Maschinendaten je Zyklus, Werkzeug- und Materialdaten, Qualitätsprüfungen.
Analyse
Mustererkennung über vergleichbare Artikel, Bewertung der Parametersätze.
Maßnahme
Datenbasierte Startparameter und Assistenz beim Einfahren.

Zielgröße: Zykluszeit, Anfahrausschuss und Rüstzeit

Energie & Versorgung

Betriebsführung mit schwankender Last

Ausgangssituation
Aggregate und Nebenanlagen mit stark wechselnder Auslastung.
Problem
Fahrweise ist nicht auf den aktuellen Bedarf abgestimmt.
Daten
Last-, Verbrauchs- und Zustandsdaten, Wetter- und Produktionsplandaten.
Analyse
Prognose des Bedarfs, Bewertung der Wirkungsgrade je Betriebspunkt.
Maßnahme
Prognosebasierte Betriebsempfehlung und Regelungsunterstützung.

Zielgröße: spezifischer Energieverbrauch und Lastspitzen

Anlagenbau

Datenbasierte Services beim Endkunden

Ausgangssituation
Ausgelieferte Anlagen ohne strukturierte Betriebsdatenauswertung.
Problem
Servicefälle werden reaktiv statt vorausschauend bearbeitet.
Daten
Betriebsdaten der Anlagen im Feld, Servicehistorie, Fehlerspeicher.
Analyse
Vergleich von Betriebsprofilen, Erkennung wiederkehrender Fehlermuster.
Maßnahme
Monitoring- und Frühwarnfunktion als Servicebaustein für Endkunden.

Zielgröße: Reaktionszeit im Service und Anlagenverfügbarkeit

Systematik

Jeder Anwendungsfall läuft durch denselben Regelkreis

Prozess, Analyse, Optimierung, Automation und Kontrolle – unabhängig davon, ob am Ende ein KI-Modell, eine Regelstrategie oder eine klassische Automatisierung steht.

Die Kontrolle führt zurück in den Prozess: Erkenntnisse aus dem laufenden Betrieb fließen erneut in Analyse und Optimierung ein. Kein einmaliges Projekt, sondern ein kontinuierlicher Regelkreis.

Nächster Schritt

Welcher Prozess soll besser werden?

Beschreiben Sie Anlage und Fragestellung – wir bewerten Prozess, Datenlage und Verbesserungspotenzial.

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