Messstellen- und Sensorikkonzept
Festlegung von Messgrößen, Genauigkeit, Abtastrate und Einbauort je Prozessstufe.
Wir schaffen eine durchgängige Datengrundlage – von der Sensorik an der Anlage bis zur Kennzahl im Führungskreis, auch im Bestand ohne Neuanlage.
Leistungsbeschreibung
Digitalisierung ist in der Prozesstechnik kein Selbstzweck, sondern die Voraussetzung für Optimierung, Automatisierung und KI. Wir bauen die Datenkette vom Messpunkt bis zur Auswertung: fehlende Sensorik wird nachgerüstet, Bestandsanlagen und Steuerungen werden angebunden, Zeitreihen werden strukturiert und mit Prozesskontext – Charge, Produkt, Rezept, Schicht, Anlagenzustand – verknüpft. Erst dieser Kontext macht Daten für Analyse und Modelle nutzbar.
Wir arbeiten bewusst im Bestand und herstellerunabhängig. Alte Maschinen ohne Netzwerkanschluss werden über Edge-Gateways, Zähler oder nachgerüstete Sensorik eingebunden. Betriebsnetz und IT bleiben dabei getrennt, Datenflüsse werden nach Zonenkonzept abgesichert und dokumentiert.
Auf der Nutzungsseite entstehen Dashboards für Schicht, Instandhaltung und Werkleitung, automatische Reports sowie Schnittstellen in MES, ERP und Qualitätsmanagement. Ergänzend passen wir unsere eigene Prozesstechnik-App auf Ihre Anlagen und Kennzahlen an.

Datenkette
Die meisten Datenlücken entstehen an der Feldebene. Wir schließen sie mit passender Messtechnik und einer Anbindung, die auch Bestandsanlagen ohne moderne Schnittstellen einbezieht.

Nutzung im Betrieb
Daten wirken erst, wenn sie im Alltag ankommen. Wir bauen Sichten für die Menschen, die den Prozess fahren – und passen unsere Prozesstechnik-App auf Ihre Anlagen, Kennzahlen und Rollen an.
Vorgehen
Jede Stufe liefert eigenständigen Nutzen und bleibt anschlussfähig für die nächste – so entsteht kein Big-Bang-Projekt.
Nachrüstung von Sensorik, Zählern und Messtechnik dort, wo heute keine belastbaren Daten entstehen – inklusive Bewertung von Messgüte und Abtastrate.
Anbindung von Steuerungen, Maschinen und Bestandsanlagen über OPC UA, Modbus, Profinet, MQTT oder Edge-Gateways.
Zeitreihen- und Kontextdaten strukturiert speichern, mit Prozesssemantik versehen, versionieren und archivieren.
Dashboards, Reports, Alarmierung und Schnittstellen zu MES, ERP und Qualitätsmanagement für den täglichen Betrieb.
Leistungsumfang
Festlegung von Messgrößen, Genauigkeit, Abtastrate und Einbauort je Prozessstufe.
Dokumentierte Datenwege von Feldebene über Edge bis Datenhaltung inklusive Zonenkonzept.
Struktur für Zeitreihen, Chargen, Produkte und Anlagenzustände als Basis für Analyse und KI.
Rollenbezogene Sichten, automatische Reports und Grenzwertalarmierung.
Angebundene MES-, ERP-, LIMS- und QM-Systeme mit dokumentierten Datenpunkten.
Auf Ihre Anlagen abgestimmte App-Konfiguration für Überwachung und Dokumentation im Betrieb.
Anwendungsfälle
Maschinen- und Anlagenbau
Retrofit von Zählern und Sensorik, Anbindung über Edge-Gateway, Zeitreihen mit Auftrags- und Produktkontext.
Erstmals vergleichbare Kennzahlen je Maschine
Baustoffe & Zement
Untermessung je Aggregat, Lastprofil-Auswertung und automatische Energiereports je Linie und Schicht.
Verbrauchstreiber je Aggregat sichtbar
Pharma & Feinchemie
Zusammenführung von Prozess-, Labor- und ERP-Daten in ein konsistentes Chargenmodell mit revisionssicherer Ablage.
Durchgängige Rückverfolgbarkeit je Charge
Themen
Häufige Fragen
Einsatzgebiet
Digitalisierungsprojekte begleiten wir als externer Dienstleister für Prozesstechnik an Standorten in Deutschland, Österreich und der Schweiz – Konzeption und Datenmodellierung remote, Retrofit und Inbetriebnahme vor Ort.
Weiterführend
Die Leistungsbausteine sind einzeln buchbar und greifen ineinander – von der Prozessaufnahme bis zur laufenden Überwachung.
Nächster Schritt
Wir prüfen Ihre bestehende Datenlage und schlagen einen stufenweisen Weg zur durchgängigen Datenkette vor.